Bob, der Streuner - James Bowen [Rezension]





Genre: Erzählung/Biografie
Seiten: 250
Verlag: Bastei Lübbe
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 8,99 
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Bewertung: 5 von 5 Eulen









James Bowen lebt in London und macht die bislang schwerste Zeit seines Lebens durch. Es ist drogenabhängig und lebt in einer Sozialwohnung, die er nach seiner Erfahrung als Obdachloser erhalten hat. Seinen Lebensunterhalt verdient er als Straßenmusiker. Eines Tages findet er vor seiner Wohnungstür einen roten Kater, dem es nicht besser als ihm zu gehen scheint. Er ist verwahrlost und unterernährt. Sein Plan ist, ihn gesund zu pflegen und wieder laufen zu lassen. Aber Bob ist ein besonderer Kater und die beiden bauen sofort eine enge Bindung zueinander auf. So kommt es, dass Bob seinen neu gewonnen Freund nicht wieder verlassen will und er hilft James dabei, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.



Das Leben läuft oft nicht wie geplant. Wenn man die Geschichte von James liest, merkt man schnell, dass es häufig nur sehr wenig braucht, um an den Rand der Gesellschaft zu gelangen. Ein paar falsche Entscheidungen genügen, und James muss sein Leben als Straßenmusiker fristen, um sich so sein Leben zu finanzieren. Das Buch beginnt gleich mit der Begegnung zwischen James und Bob und wie er den Kater bei sich aufnimmt, um ihn zu pflegen. Es ist sehr berührend zu lesen, wie schnell sich die beiden anfreunden. Langsam beginnt sich auch das Leben von James durch diese Begegnung zu verbessern. Als er den Kater eines Tages zu seinen täglichen "Auftritten" auf der Straße mitnimmt, wird ihm sehr viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als er es gewohnt ist und die Menschen sind von Bob sehr angetan. Schnell wird dem Leser klar: Die beiden sind ein tolles Team und werden sich nicht mehr trennen.

Es ist eine wunderbare Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die rührend geschrieben ist. Man erkennt sofort, wie viel James dieser entzückende rote Kater bedeutet. So begleitet man die beiden einige Zeit durch Höhen und Tiefen und Ereignisse, die das Leben mit sich bringen.

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen und das Buch ist in ausreichend viele Kapitel unterteilt. Das macht es zu einem äußerst gelungenen Lesespaß für alle Tierfreunde, auch wenn es eher eine Biografie eines Drogenabhängigen ist, als ein reines Katzenbuch. Mich hat die Geschichte auf jeden Fall zu tiefst berührt und ich freue mich schon, die nachfolgenden Bände mit Bob und James lesen zu können.




Diese Biografie hat volle 5 Eulen verdient. Ein MUSS für alle Katzenliebhaber!








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