Marina - Carlos Ruiz Zafón [Rezension]





Genre: Roman
Seiten: 350
Verlag: Fischer
Ausgabe: Gebunden
Preis: € 19,95
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Bewertung: 3,5 von 5 Eulen

 


Óscar Drai lebt in einem Internat in Barcelona und verbringt seine freie Zeit gerne damit, durch die Straßen und Gassen der Stadt zu ziehen und neue Dinge zu entdecken. So lernt er eines Tages Marina kennen, die mit ihrem Vater in einem abgeschiedenen, alten Haus ohne Stromversorgung lebt. Die beiden beginnen sich anzufreunden und entdecken gemeinsam eine bislang unerkannte Seite der Stadt und seiner Bewohner, die sie bald nicht mehr loslässt. Eine Erkundungsreise beginnt, und bald finden sie sich inmitten von mysteriösen Ereignissen wieder.



Das Cover des Buches finde ich wunderschön. Genauso habe ich mir die Villa von Marina und ihrem Vater während des Lesens vorgestellt. Man erkennt bereits eine gewisse geheimnisvolle Atmosphäre, wenn man das Bild betrachtet.

Etwas über den Inhalt zu erzählen, ohne zu viel zu verraten, ist bei diesem Buch äußerst schwer. Die Geschichte handelt vom jugendlichen Óscar, der nicht sehr viele Freunde in seinem Umfeld hat, und so am liebsten alleine durch die Stadt streift. Als er auf Marina trifft, merkt man sofort eine gewisse Verbindung zwischen den beiden, die sich langsam in eine freundschaftliche Richtung zu entwickeln beginnt.

Von der Geschichte selbst möchte ich nicht allzu viel verraten, aber soviel kann ich sagen: Ich hätte niemals gedacht, dass es sich in so eine Richtung entwickelt. Ich bin von einer Liebesgeschichte mit einigen Geheimnissen ausgegangen, aber dahinter verbirgt sich noch sehr viel mehr. Es fließen auch ein paar mystische und schon fast Fantasy-Elemente mit ein. Das ganze fand ich ab einem gewissen Punkt etwas skurril, was aber wahrscheinlich auch daran lag, dass ich damit absolut nicht gerechnet hätte. Als ich mich aber erstmal darauf eingestellt hatte, konnte mich die Geschichte doch auf eine Art fesseln und ich wollte alle Hintergründe erfahren.

Einige Probleme hatte ich leider auch mit dem Schreibstil. Ich brauchte ein paar Kapitel, um richtig in die Geschichte hineinzufinden. Zafón schreibt ausgesprochen poetisch, verwendet viele Metaphern und hat allgemein eine sehr bildhafte Sprache. Es war definitiv anders, als alles was ich bisher gelesen hatte, aber auch an den Schreibstil konnte ich mich relativ schnell gewöhnen.

Die Charaktere fand ich ziemlich gelungen. Vor allem Marina war sehr herzlich und bleibt mir bestimmt noch lange im Gedächtnis. Óscar kam mir zu Beginn etwas unnahbar vor, was sich aber im Laufe der Geschichte sehr gebessert hat.






Nach langem Überlegen bekommt das Buch von mir 3,5 von 5 Eulen. Eine außergewöhnliche Geschichte in jeder Hinsicht.








Kommentare:

  1. Hallo, ich bin gerade auf deinen tollen Blog gestossen und bin gleich mal Leserin geworden. Wenn du Lust habt schaut gern mal bei mir vorbei, ich würde mich freuen:-) Lg Resa

    http://resas-welt.blogspot.de/

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    1. Hallo,
      freut mich, dich als Leserin begrüßen zu dürfen :)
      Ich schaue bei dir auch gerne mal vorbei.

      Liebe Grüße

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  2. Oh je, von Zafon habe ich auch was im Regal... und dann ein poetischer Schreibstil? Ih, das mag ich eigentlich gar nicht :/ Na mal sehen, vielleicht gefällt es mir trotzdem ^^

    FROHE WEIHNACHTEN!!!

    Ach ja, vielleicht hast du ja Lust, im nächsten Jahr an einer Lesechallenge teilzunehmen?
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/12/challenge-7x7-themen-challenge.html

    LG, Mary <3

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