Das Rosie-Projekt - Graeme Simsion [Rezension]





Genre: Roman
Seiten: 347
Verlag: Fischer Krüger
Ausgabe: Gebunden
Preis: 18,99 (DE)

Bewertung: 3,5 von 5 Eulen

Don Tillman ist anders, als die meisten Männer in seinem Alter. Es ist hochintelligent und in allem erfolgreich, was er macht. Beziehungen mit Frauen findet er allerdings verwirrend. Um doch endlich die passende Frau zu finden, startet Don das Ehefrauen-Projekt. Er entwickelt einen Fragebogen, wonach er Frauen sofort als nicht geeignet abstempelt, wenn diese nicht alle seine Anforderungen erfüllen. Und seine Ansprüche sind nicht gerade klein. Sie darf keinesfalls rauchen, Alkohol konsumieren, zu früh oder zu spät zu Verabredungen erscheinen und Veganerin darf sie auch nicht sein. So setzt sich seine Liste fort... Eines Tages begegnet er jedoch Rosie und weiß nicht wie er sich verhalten soll, denn: Rosie ist unpünktlich, arbeitet als Barkeeperin und ist Raucherin. Dennoch fühlt er sich zu ihr hingezogen als die beiden an einem gemeinsamen Projekt für sie zu arbeiten beginnen.




Die Idee des Buches fand ich sehr witzig und individuell. Ein verkorkster, hochintelligenter Mann, der über ein eigens erfundenes Auswahlsystem seine Traumfrau sucht und dabei merkt, dass man nicht alles im Leben planen kann. Zu Beginn der Geschichte lernt man erstmal Don und seine Eigenheiten kennen. Sein Alltag ist klar strukturiert und durchgeplant. Von Spontanität keine Spur... Man erlebt einige verpatzte Dates mit ihm mit und der Schreibstil ist locker und einfach. 
Die Geschichte war an vielen Stellen sehr witzig und auch skuril, da es so einen Protagonisten nicht oft in Büchern gibt. Zwischen Don und Rosie entwickelt sich nur ganz langsam eine Freundschaft, da die beiden von Grund auf verschieden sind. Obwohl man die beiden immer begleitet, hat mir in der Geschichte leider noch der gewisse Reiz gefehlt. Die Geschichte plätschert so dahin, findet aber keinen richtigen Höhepunkt. Dennoch fühlte ich mich die meiste Zeit über gut unterhalten.

Wie schon angemerkt, ist Don ein außergewöhnlicher Protagonist. Leider brauchte ich dadurch ziemlich lange, um mich mit ihm anzufreunden. Das ist natürlich so gewollt, allerdings fand ich ihn an manchen Stellen auch einfach nur nervig. Mit Rosie kam ich auch nicht immer klar, aber sie war mir von Anfang an sympathischer als Don.

Somit hat sich das Buch leider, auch wenn es sehr kurzweilig sein soll, für mich an manchen Stellen etwas gezogen, was wohl an der Story an sich lag. Die Idee dahinter gefiel mir gut, so ganz konnte mich die Geschichte aber dann doch nicht überzeugen. Nichtsdestotrotz eine nette Abwechslung für zwischendurch.






Eine Bewertung ist mir hier relativ schwer gefallen. Ich gebe dem Buch schlussendlich 3,5 von 5 Eulen.








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