Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet - Alan Bradley [Rezension]








Genre: Krimi
Seiten: 384
Verlag: Blanvalet
Ausgabe: ebook
Preis: 7,99 (DE)

Bewertung: 3,5 von 5 Eulen







Die 11-jährige Flavia ist ein ganz besonderes Kind. Sie ist äußerst intelligent und befasst sich am liebsten mit der Chemie. Als eines Tages eine Leiche in dem Gurkenbeet des Hauses ihrer Familie auftaucht, fällt der Verdacht schnell auf ihren Vater. Flavia ist besonders daran interessiert, den Fall selbst aufzuklären, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Aber auch die Tatsache, dass der Tote vergiftet wurde, ist für sie von großer Bedeutung, denn damit kennt sie sich aus. So beginnt sie nach Spuren zu suchen und entdeckt auch das ein oder andere Geheimnis, das bislang im Verborgenen blieb.



Buchtrailer:


 







 

Die Charaktere in diesem Buch sind ganz besonders. Vor allem die Protagonistin Flavia lernen wir als aufgeschlossenes, kluges, aber auch vorlautes junges Mädchen kennen. Man muss sich erstmal an ihre Art gewöhnen, da sie nicht wie andere 11-Jährige ist. Aber ich fand sie, nach ein paar Seiten Eingewöhnung, eigentlich sehr witzig und vor allem einzigartig. Auch ihre beiden Schwestern, zu denen Flavia eher eine Hass-Liebe aufgebaut hat, waren als Nebencharaktere wirklich gelungen. Ihr Vater war allerdings sehr verschlossen und die beiden haben merklich Probleme damit, sich zu unterhalten.

Die Geschichte hatte für mich ein paar kleine Schwächen. Zuerst lernt man Flavia und ihre Familie ein klein wenig kennen und danach geht auch gleich das Aufspüren von Beweisen los. Ich fand, dass es in der Mitte des Buches leider ein paar Längen gab. Ich habe mich zwar nicht gelangweilt, da Flavia die Geschichte wirklich anders erzählt, als man es für gewöhnlich liest, aber mir hat im Mittelteil ein bisschen Spannung gefehlt. Den Schluss fand ich dann allerdings wieder sehr gelungen. 

An den Schreibstil musste ich mich auch erst einmal gewöhnen. Aber ich fand recht rasch in die Geschichte hinein und je länger ich gelesen habe, desto besser hat mir der Schreibstil gefallen. Besonders der schwarze Humor und der Sarkasmus haben mich überzeugt.

Alles in allem eine unterhaltsame Geschichte, auch wenn es mir ein wenig an Spannung gefehlt hat. Ich werde die Reihe bestimmt weiter fortsetzen, bislang sind rund um Flavia bereits 7 Bände erschienen, die in sich aber jeweils abgeschlossen sind, weshalb man sie auch unabhängig voneinander lesen kann.






Ein Buch, das mich zwar nicht vollkommen überzeugen konnte, aber dennoch lesenswert ist, vor allem durch die Protagonistin. Deshalb bekommt es von mir gute 3,5 von 5 Eulen.









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