Das Teufelsloch - Antonia Hodgson [Rezension]




Genre: Historischer Krimi
Seiten: 475
Verlag: Knaur
Ausgabe: Hardcover
Preis: 19,99 (DE)

Bewertung: 4 von 5 Eulen







Es ist das Jahr 1727. Tom Hawkins kann seine Spielschulden nicht begleichen und landet deshalb im berüchtigsten Schuldgefängnis von London: Dem Marshalsea. Dort muss er schnell um sein Leben bangen. Um dem zu entfliehen, beschließt er, sich der Aufklärung eines Mordes anzunehmen, der im Gefängnis stattgefunden hat. Als Ermittler merkt er schnell, dass er nicht jedem trauen darf und begibt sich in größte Gefahr.








Ein Historischer Krimi - so etwas habe ich bislang noch nicht gelesen. Doch ich fand ich Geschichte rund um Tom im London des 18. Jahrhunderts äußerst gelungen. Man merkt, dass sich die Autorin mit der Recherche große Mühe gegeben hat und ganz am Schluss erfährt man auch, dass die meisten der Personen wirklich gelebt haben bzw. sich die Figuren im Buch an diese anlehnen.

Es wird viel geflucht, getrunken und die ein oder andere Prügelei bleibt nicht aus. Die Kulisse eines Schuldgefängnisses verspricht eine sehr raue Atmosphäre. Und diese spürt man auch regelrecht beim Lesen. Ob es nun der Gestank ist oder das Flehen der Insassen um Essen - wie schlecht es den Menschen dort damals ging, bekommt man sehr gut zu "spüren".

Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, ist die Länge des Buches. Meiner Meinung nach hätte der Geschichte 30 Seiten weniger nicht schlecht getan, da es an manchen Stellen ein klein wenig zu lang ist.

Aber ansonsten kann ich das Buch nur allen empfehlen, die sich für diese Zeit bzw. Thematik interessieren. Ich werde auch den zweiten Teil lesen und freue mich auf die Fortsetzung. Auch das Cover finde ich übrigens wirklich toll gelungen.







Etwas ganz anderes, als ich bisher gelesen habe. Definitiv 4 von 5 Eulen wert!










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