Bob, der Streuner [Buch vs. Film]





Mit diesem Beitrag werde ich eine neue Kategorie auf meinem Blog einführen. Ich möchte euch gerne über Buchverfilmungen berichten und diese mit der geschriebenen Geschichte vergleichen. Beginnen werde ich mit einem wundervollen und herzergreifenden Buch über eine kleine, rote Katze und seinen unfreiwilligen Besitzer: Bob, der Streuner

 



Der Inhalt: 

James Bowen ist am Tiefpunkt seines Lebens angelangt. Er ist arbeitslos, obdachlos und drogenabhängig. Die einzige Tätigkeit, die ihn ansatzweise über Wasse hält und auch Freude bereitet, ist das Spielen auf seiner Gitarre. Und so verdient er ein wenig Geld als Straßenmusiker. Eines Tages, als er durch ein Entzugsprogramm eine Wohnung erhält, wacht er nachts auf und findet in seiner Küche einen verwahrlosten roten Kater vor. Dieser weicht James von Anfang an nicht mehr von der Seite und verschafft ihm Bekanntheit in London, da von nun an alle ein Foto mit dem roten Kater möchten. Langsam findet James so zurück in ein normales Leben.
 

Das Buch:

Das Buch habe ich im Dezember 2015 gelesen und war begeistert! Diese Geschichte war sogar eines meiner Jahreshighlights. Es ist eine wunderbare Erzählung über eine ungewöhnliche Freundschaft, die rührend geschrieben ist. Man erkennt sofort, wie viel James dieser entzückende rote Kater bedeutet. So begleitet man die beiden einige Zeit durch Höhen und Tiefen und Ereignisse, die das Leben mit sich bringen.
Genaueres zum Buch erfährt ihr in meiner Rezension.


Der Trailer:



Der Film:

Als ich erfahren habe, dass dieses Buch verfilmt werden soll, war mir sofort klar: Diesen Film muss ich sehen! Und ich muss sagen, ich wurde absolut nicht enttäuscht. Besonders gefallen hat mir, dass sie beim Drehen den echten Bob haben "schauspielern" lassen, da seine Ausstrahlung wirklich einzigartig ist. Auch die Umsetzung war toll. Vor allem James habe ich seine Rolle jede Minute abgenommen und mit ihm anfangs mitgelitten. Wenn ihr den Film sehen wollt und (so wie ich) nahe am Wasser gebaut seid: Taschentücher nicht vergessen! :)


Die Schauspieler: 

Die Hauptrolle spielt natürlich der kleine, entzückende Kater. Wie schon erwähnt, ist es in fast allen Szenen wirklich der "echte" Bob.  Er macht einen fantastischen Job :D
 
James Bowen wird gespielt von Luke Treadaway. Diesen Schauspieler kannte ich bislang noch nicht. Aber er hat sehr gut auf diese Rolle gepasst, hat James super verkörpert und war sehr glaubwürdig.

Bildquelle: amazon.de


Eine weitere wichtige Rolle hat Ruta Gedmintas als James' Nachbarin Betty in diesem Film. Auch sie kannte ich noch nicht. Für mich war sie ein wenig schwächer als der Hauptdarsteller aber immernoch gut in dieser Besetzung.






Bildquelle: amazon.de

Der Vergleich und das Fazit:
Das Buch war für mich ein Jahreshighlight. Aber der Film kann da auch absolut mithalten. Was mich am Film machmal ein klein wenig gestört hat, waren die Aufnahmen aus der Sicht des Katers. Was zwar eine nette Idee ist, aber für mich wurde diese Perspektive etwas zu oft verwendet.

Ansonsten war ich auch vom Film sehr begeistert. Die wichtigsten Szenen aus dem Buch wurden eingebaut, James war so, wie ich ihn mir während dem Lesen vorgestellt habe und Bob natürlich zuckersüß.

Alles in allem eine wirklich sehenswerte Verfilmung, die den Vergleich mit dem Buch keineswegs scheuen muss. Und alle Fans von Bob sollten ihn auf keinen Fall verpassen!



Habt ihr das Buch auch schon gelesen oder den Film gesehen? Wie fandet ihr es/ihn?

 



Kommentare:

  1. Bob ist ein Lieblingsbuch meiner Mutter (okay, mir hat es auch gefallen), werde dann wohl kommende Ostertage schauen müssen ob der Film eventuell auf Amazon oder Sky enthalten ist. :)

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    1. Ein wirklich toller Film, es lohnt sich garantiert, wenn man das Buch mochte :)

      LG

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